Yaxin Yang / Neuerscheinung

 

Sojabohne Königin der Bohnen

Jing (Lebensessenz), Qi (Energie, Vitalität) und Shen (belebender Geist) stellen im Daoismus und der traditionellen chinesischen Medizin...

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Yaxin Yang

 

Der neunfabige Hirsch

Vor langer Zeit lebte der Neunfarbige Hirsch sorglos und glücklich am Ufer des Yangzi-Flusses. Uneigennützig und hilfsbereit rettete er eines Tages einen Mann aus dem Fluss...

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Tofu Rezept

 

Wantan mit Chiliöl-Sauce

Füllung: Shiitakepilz, Naturtofu, Pak choi 

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Tofu Rezept

 

Gewürztofu süß scharf

Scharf & Süß geschmorter Tofu, dadurch wird er saftig und würzig. Kalt und warm für Salat, die Pfanne und zum Snacken. 

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Sojamilch, Vegane Getränke

 

Apfel-Soja-Drink

Der Frühling ist da, lasst uns mit einem Frühlingsdrink aufwachen...

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Hallo, ich bin Yaxin Yang. Mein Familienname wird genauso ausgesprochen wie Yin und Yang in der chinesisch-taoistischen Philosophie. Im philosophischen Konzept des Taoismus gibt es eine "widersprüchliche und vereinende Beziehung" zwischen den Dingen in der Welt: Alles hat sowohl unabhängige Eigenschaften als auch eine äußere Interdependenz. Diese Einheit und entgegengesetzte Energie nennt man Yin und Yang. Yang steht für den Himmel – hell, energisch, stark – und Yin für die Erde – dunkel, sammelt Energie, geschmeidig. Das reibungslose Zusammenspiel von Yin und Yang ist der ideale Lebenszustand, den der Taoismus verfolgt!

Diese einzigartige Beobachtungsperspektive hat den Lebensstil, die Medizin und sogar die Essgewohnheiten in Asien stark beeinflusst. Der Legende besagt, dass ein daoistischer Meister in einem Experiment für die Erkundung von Yin und Yang vor mehr als 2000 Jahren den Tofu erfunden hat.

 

Schon in meiner Kindheit hatte ich eine enge Beziehung zu Sojaprodukten. Meine Liebe zu der nährstoffreichen und verdaulichen Nahrung hat sich nie geändert, auch nicht, seit ich in Europa lebe. Jeden Morgen weckt eine Tasse Sojamilch meine Vitalität, beim Abendessen verwende ich gerne gebratenen Tofu mit Gemüse, das lässt mich leicht einschlafen.

 

Als ich selbst eine kleine Sojabohne gepflanzt hatte, verstand ich den Gedanken von Laotses: „Das Dao erzeugt die Eins. Die Eins erzeugt die Zwei. Die Zwei erzeugt die Drei. Die Drei erzeugtalle Dinge.“  Im 6. Jahrhundert v. Chr. drückte er mit diesen Worten die magische Natur seiner Gefühle aus. Die Bohne ist in der dunklen Erde vergraben, absorbiert die in der Erde angesammelte Energie, bricht aus der Erde aus, wechselt auf die Sonnenseite und bekommt dutzende neue Bohnen. Wenn die Bohnen gekocht und gegessen werden, wird die Energie auf den Menschen übertragen. Der menschliche Körper absorbiert sie und die Energie kehrt in die Erde zurück – ein ewiger Kreislauf.

 

Soja wurde aus dem Yin geboren und brach dann aus der Vitalität von Yang aus.

Dieser magische und wundervolle Prozess bringt mir, die ich auf dieser Welt nur zu Gast bin, den gleichen Mut und die gleiche Inspiration, stärkt meine Vitalität, lässt meine Seele in das Leben zurückkehren, das mich still und unbegrenzt nährt.

Mein Name ist YAXIN YANG, ich bin Jahrgang 1977 und bin in Peking geboren und aufgewachsen.

Ich wurde durch meinen Vater geprägt, der Kalligraphie, Historien- und Naturmalerei unterrichtete, und so studierte ich zunächst Ölmalerei an der Capital Normal University Peking, ging 2001 nach Hamburg, wo ich bei Prof. Rüdiger Stoye an der HAW Hamburg mein Studium in Illustration fortsetzte und 2008 mit einem Diplom abschloss. Erste Veröffentlichungen folgten, so 2009 das Buch „Der Neunfarbige Hirsch“, eine Geschichte aus dem alten China, die nicht nur für Kinder gedacht ist. „Eine gelungene Mischung aus traditioneller Tuschetechnik und digitalen Ausdrucksmedien“, so das Fazit aus dem Feuilleton der FAZ. „Ein Buch voller Magie, Poesie und nicht zuletzt versteckter Ironie.“ Verschiedene Projekte mit Kindern folgten sowie diverse Auftragsarbeiten für deutsche und chinesische Verlage.

Beobachten, Erleben und Experimentieren. Die Momente und Details im täglichen Leben, sich auf die Tiefen konzentrieren und dadurch eine neue Welt voller Vitalität öffnen. Das habe ich mit meinen Werken künstlerisch umgesetzt. Auch die Kochkunst ist eine Welt voller Vitalität. Ich habe keine Angst, jedes Gericht zu probieren oder selbst nachzukochen – fremde Gerichte ebenso wie chinesisches Essen.

Wenn ich ein chinesisches Rezept probiere, versuche ich, es durch meine

Geschmackserinnerung und Zutaten, die mir gerade zur Verfügung stehen, zu kreieren – das ist für mich besonders attraktiv. Vor allem wenn ich in Europa bin, kann ich diese Aromen und Gerichte nur mit meinen eigenen Händen erschaffen, da ich sie in keinem Laden kaufen kann. Diese Prozesse sind für mich immer sehr aufregend.

Im Spannungsfeld der verschiedenen Kulturen kann ich immer wieder meine Kreativität zum Ausdruck bringen und Menschen zusammenführen. Ich will Brücken bauen!

 

I'd love to hear from you

Thanks for submitting!

Yaxin Yang
Wielandstraße 46 10625 Berlin